Umzug in Nürnberg

Zuletzt geprüft: Wie wir prüfen

Für das Halteverbot gelten in Nürnberg zwei Fristen, nicht eine. Die erste kennen die meisten, die zweite kostet den Parkplatz.

Halteverbot in Nürnberg

Vorlaufzeit Antrag
mindestens 10 Werktage

Die Bearbeitung kann bis zu zwei Wochen dauern. Anträge innerhalb der Frist sind möglich, kosten aber Aufschlag.

Stand: 9. September 2026

Schilder aufstellen
spätestens 72 Stunden vorher

Eigenständige Frist nach der Genehmigung. Stehen die Schilder später, ist die Zone gegenüber bereits parkenden Fahrzeugen nicht durchsetzbar.

Stand: 9. September 2026

Zuständig
Straßenverkehrsamt Nürnberg

Antrag persönlich oder per E-Mail. Für Auszugs- und Einzugsadresse getrennt zu stellen.

Stand: 9. September 2026

Kosten Komplettpaket
rund 160–216 €

Marktüblich für Genehmigung samt Schildermiete, Auf- und Abbau. Rund 160–170 € für 12 Meter an einem Werktag über sechs Stunden.

Stand: 9. September 2026

Aufschläge
Altstadt und Kurzfrist

In der historischen Altstadt und bei Anträgen unter zehn Werktagen fallen zusätzliche Gebühren an; Wochenendtermine sind ebenfalls teurer.

Stand: 9. September 2026

Die Reihenfolge

Der längste Vorlauf bestimmt, wann Sie anfangen müssen — und das ist selten das Umzugsunternehmen.

Rückwärts vom Umzugstag geplant

  1. Sperrmüll anmelden oder zum Wertstoffhof fahren

    Jahresabholung 4–6 Wochen

    Die kostenlose Abholung kommt nur einmal jährlich und mit langer Wartezeit; der Wertstoffhof nimmt 4 m³ je Anlieferung.

  2. Halteverbot beim Straßenverkehrsamt beantragen

    Mindestens 10 Werktage

    Die Bearbeitung kann bis zu zwei Wochen dauern. Aufschläge in der Altstadt und bei Kurzfristanträgen.

  3. Schilder aufstellen lassen

    Spätestens 72 Stunden vorher

    Eigene Frist nach der Genehmigung — erst dann ist die Zone gegenüber bereits parkenden Fahrzeugen durchsetzbar.

  4. Umzugstag

Angaben mit Stand vom 9. September 2026. Gebühren richten sich nach der Gebührenordnung der Stadt und dem Preis der Schildermiete. Eine Genehmigung entsteht nicht automatisch; sie muss beantragt und erteilt werden.

Zwei Fristen

Zehn Werktage vor dem gewünschten Termin muss der Antrag beim Straßenverkehrsamt Nürnberg gestellt sein — persönlich oder per E-Mail. Die Bearbeitung kann bis zu zwei Wochen dauern.

Und dann kommt die Frist, die regelmäßig übersehen wird: Die Halteverbotsschilder müssen spätestens 72 Stunden vor Beginn des Zeitraums aufgestellt sein.

Wichtig: Die Genehmigung allein hält keinen Parkplatz frei. Erst die rechtzeitig aufgestellten Schilder machen die Zone gegenüber bereits parkenden Fahrzeugen durchsetzbar — und genau dafür ist sie da.

Praktisch heißt das: Ein Umzug am Samstag braucht die Schilder spätestens Mittwoch. Wenn Ihr Umzugsunternehmen Antrag und Aufstellung übernimmt, lassen Sie sich das Aufstelldatum nennen, nicht nur das Genehmigungsdatum.

Was es kostet

Für eine Zone von zwölf Metern an einem Werktag über sechs Stunden sind rund 160 bis 170 € üblich. Komplettpakete mit Genehmigung, Schildermiete sowie Auf- und Abbau liegen bei etwa 185 bis 216 €.

Aufschläge fallen an:

Wer an Auszugs- und Einzugsadresse eine Zone braucht, rechnet mit dem doppelten Betrag.

Entsorgen, bevor Sie transportieren

Jeder Kubikmeter, der mitfährt, kostet Transportvolumen — und wird oft in der neuen Wohnung doch aussortiert. In Nürnberg lässt sich das gut vorher erledigen: Die Wertstoffhöfe nehmen haushaltsübliche Mengen kostenlos an, Sperrmüll bis 4 m³.

Die kostenlose Jahresabholung der Stadt kommt ebenfalls auf Abruf — allerdings mit vier bis sechs Wochen Wartezeit. Sie ist damit kein Werkzeug für die Umzugswoche, sondern eines für den Moment, in dem der Auszugstermin feststeht.

Was am Auszugsort bleibt und nicht mitkommt, ist eine Wohnungsauflösung — nicht Teil des Umzugs. Was die Entsorgung in Nürnberg kostet und wie lange sie dauert, steht auf der eigenen Seite dazu.

Bevor Sie ein Angebot unterschreiben

Warnung: Ein Preis ohne Besichtigung — vor Ort oder per Video — ist eine Schätzung. Entfernung, Volumen, Stockwerk und Zugang bestimmen die Kosten, und keines davon lässt sich am Telefon feststellen.
  • Antrag mindestens zehn Werktage vorher gestellt
  • Aufstelldatum der Schilder bestätigt Spätestens 72 Stunden vor Beginn.
  • Halteverbot für beide Adressen beantragt
  • Aufschläge geklärt Altstadt, Wochenende, Kurzfristantrag.
  • Besichtigung vor Ort oder per Video vor dem Festpreis
  • Volumen, Stockwerk und Tragestrecke im Angebot benannt
  • Aussortiertes vorab zum Wertstoffhof gebracht Sperrmüll bis 4 m³, kostenlos.
  • Umzug und Räumung einzeln ausgewiesen, falls beides beauftragt wird

Häufige Fragen

Wie lange vorher muss ich das Halteverbot in Nürnberg beantragen?

Mindestens zehn Werktage vor dem gewünschten Termin, denn die Bearbeitung kann bis zu zwei Wochen dauern. Zuständig ist das Straßenverkehrsamt Nürnberg; der Antrag lässt sich persönlich abgeben oder per E-Mail stellen. Kurzfristigere Anträge sind möglich, kosten aber Aufschlag.

Was ist die 72-Stunden-Regel?

Die Halteverbotsschilder müssen spätestens 72 Stunden vor Beginn des Zeitraums aufgestellt sein. Das ist eine eigene Frist nach der Genehmigung und wird regelmäßig übersehen — die Genehmigung allein hält keinen Parkplatz frei. Wer die Schilder zu spät aufstellt, kann bereits parkende Fahrzeuge nicht mehr abschleppen lassen, und genau dafür ist die Zone da.

Was kostet die Halteverbotszone in Nürnberg?

Für eine Zone von zwölf Metern an einem Werktag über sechs Stunden sind rund 160 bis 170 Euro üblich; Komplettpakete mit Genehmigung, Schildermiete sowie Auf- und Abbau liegen bei etwa 185 bis 216 Euro. In der historischen Altstadt, an Wochenenden und bei Anträgen unter zehn Werktagen kommen Aufschläge hinzu. Rechnen Sie mit dem doppelten Betrag, wenn Sie an beiden Adressen eine Zone brauchen.

Sollte ich Umzug und Entrümpelung zusammen beauftragen?

Häufig ja. Beides braucht dieselbe Zufahrt, dieselbe Tragestrecke und dieselbe Halteverbotszone — zwei getrennte Aufträge bezahlen diese Rüstzeit zweimal. Achten Sie nur darauf, dass Transport und Entsorgung im Angebot einzeln ausgewiesen sind, damit Sie sie einzeln vergleichen können.

Was sollte ich vor dem Umzug entsorgen?

Alles, was in der neuen Wohnung nicht wieder aufgestellt wird. In Nürnberg ist das besonders planbar: Die Wertstoffhöfe nehmen haushaltsübliche Mengen kostenlos an, Sperrmüll bis 4 Kubikmeter, und die kostenlose Jahresabholung der Stadt kommt auf Abruf — allerdings mit vier bis sechs Wochen Wartezeit. Beides muss vor dem Umzugstermin eingeplant werden, nicht danach.

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